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Behandlungsplan
Der wichtigste Faktor für die Prognose und die Behandlungsplanung beim malignen Melanom ist – wie bei anderen bösartigen Krebserkrankungen auch – die Ausbreitung des Tumors. Hierzu gehört sowohl das Ausmaß des Primärtumors, als auch der Absiedelungen (Metastasen).

Wichtig zur Beurteilung des Primärtumors beim malignen Melanom ist die Tumordicke – d. h. die Entfernung von der Haut- bzw. Tumoroberfläche bis zu den am tiefsten eingedrungenen Krebsanteilen. Die Dicke wird unter dem Mikroskop genauestens ausgemessen.

Der Krankheitsverlauf ist abhängig vom Stadium der Ausbreitung des Krebses. Keinen Einfluss auf die Prognose hat die Dunkelheit oder Helligkeit des Melanoms.

Die Stadieneinteilung (siehe Kasten) erfolgt nach der sogenannten TNM-Klassifikation. Sie beinhaltet eine Stadieneinteilung nach: Primärtumor = T, Absiedelungen in Lymphknoten = N und Absiedelungen in andere Körperregionen = M. Diese grobe Stadieneinteilung ist für die weitere Therapieplanung von großer Bedeutung. Die detaillierte und exakte Prognosebestimmung gibt die sog. AJCC Klassifikation an.


STADIENEINTEILUNG  
STADIUM "T" Es ist keine Streuung des Tumors nachweisbar
STADIUM "N" Es gibt bereits Absiedelungen von Metastasen in die nächstgelegenen Lymphknoten
STADIUM "M" Metastasen sind bereits in weiter entfernten Lymphknoten oder in anderen Organen nachweisbar